Bedarfsanalyse im Hinblick auf die Beratung der Angehörigen von Demenzkranken im extramuralen Bereich

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

Schon 1996 entwickelte der Vorstand des Österreichischen Instituts für Validation (OIV) ein erstes Projektkonzept für die Unterstützung pflegender Angehöriger von Demenzkranken auf Basis der Prinzipien der Methode V / FValidation®nach Naomi Feil. Seit damals beobachtet ein ExpertInnenteam des ÖIV die Entwicklung der Situation der Angehörigen von Demenzkranken im gesellschaftlichen Kontext.

Durch Realisierung der beiden folgend angeführten Dokumentarfilme


im Rahmen des Projektes Entwirrt ALZHEIMER wurde erstmals anhand von fünf Familien filmisch dokumentiert, welche Herausforderungen pflegende Angehörige und deren Umfeld zu bewältigen haben, um ihre/n Demenzkranken/n in häuslicher Umgebung begleiten, auffangen und pflegen zu können.

Dieses Projekt wurde vom ÖIV entwickelt mit dem Ziel, herauszufinden

  • ob ein Bedarf gegeben sein könnte,
  • ein Curriculum zu entwickeln für eine berufsbegleitende Zusatzausbildung
  • zur weiteren Qualifikation von ProfessionistInnen
  • im Bereich der Arbeit mit Angehörigen von Demenzkranken,
  • welche ein Schnittstellen zum oder im extramuralen Bereich
  • bereits fundierte Erfahrungen nachweisen können.


Ein Entwicklungsteam unter der Projektleitung Maria Hoppe (OIV) traf sich erstmals im Juni 2008 mit dem Ziel, einen Strategieplan zu überlegen,

  1. wie es gelingen könnte, das bereits Ende 2007 von Dr. Ernst Gattol und Maria Hoppe
  2. erstellte Curriculum eines Konzeptes für einen Ausbildungslehrgang
  3. zum / zur BeraterIn für Angehörige von Demenzkranken
  4. auf Basis der Grundprinzipien der Methode Validation nach Feil


auszubauen und in die Ausbildungslandschaft in Österreich zu implementieren.


Die Mitglieder des Entwicklungsteams:

  • Mag. Sigrid Boschert,
  • Dr. Ernst Gattol,
  • Petra Huber-Fercher,
  • Maria Hoppe.

 

 

Weitere Dokumente, welche die Komplexität der Bedarfsanalyse weiter transparent machen:

 

Nachstehend finden Sie Dokumente, welche Einblick geben in die GABEK® WinRelan Textanalyse von Prof. Dr. Josef Zelger / Mag. Horst Lösch.
Sie können sich einen auszugsweisen Einblick verschaffen in die 3 GABEK - Berichte.

Der I. GABEK Zwischenbericht war Arbeitsunterlage im Rahmen eines Workshops (26. Mai 2009 in Salzburg). Zu diesem Workshop waren die 17 InterviewpartnerInnen geladen und VertreterInnen des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz.

 


Die Ergebnisse des Workshops flossen in die GABEK - Berichte II und III ein:

 


Nachfolgend sehen Sie die Originalberichte der GABEK-Auswertung durch Univ.-Prof. Dr. Josef Zelger / Mag. Horst Lösch, welche eine der Grundlagen bilden für den Endbericht zur "Bedarfsanalyse im Hinblick auf die Beratung der Angehörigen von Demenzkranken im extramuralen Bereich" - ein Projekt des Österreichischen Instituts für Validation.

 

 
Auf Basis der Ergebnisse einer Diskussion dieser Arbeitsunterlage (im Rahmen eines Workshops in Salzburg, 26. Mai 2009) durch die in die Befragung bzw. das Projekt involvierten Personen wurden die GABEK - Berichte II und III erstellt.

 

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