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Geschichte des ÖIV

Eine Gruppe von Personen, überwiegend in der Methode Validation nach Feil ausgebildet, entschloss sich 1994, einen gemeinnützigen Verein nach österreichischem Recht zu gründen.

Gründungsversammlung: 05.08.1994

Vorerst war das Hauptaugenmerk darauf gerichtet, an der Verbreitung der Methode Validation nach Feil in Österreich zu arbeiten. Die Mitwirkung an der Entwicklung von Ausbildungskonzepten in Kooperation mit dem Validation Training Institute (VTI), Naomi Feil und deren Tochter Vicki De Klerk-Rubin führte dazu, dass das ÖIV autorisiert wurde, eigene Ausbildungslehrgänge in der Methode Validation nach Feil durchzuführen.

Zahlreiche Vortragsveranstaltungen, Workshops mit Naomi Feil, Mitwirkung an oder die Organisation von Symposien kennzeichnen die Jahre 1994 biw 2002. Obwohl das ÖIV seine organisatorische und inhaltliche Arbeit allein durch ehrenamtliches Engagement bewältigte, konnte die Zahl der Ausbildungslehrgänge zum / zur ValidationsanwenderIn von anfänglich zwei bis drei jährlich auf zuletzt 8 Ausbildungslehrgänge pro Jahr gesteigert werden.

Vielleicht erklärt sich die Nachfrage und Zufriedenheit der TeilnehmerInnen damit, dass das ÖIV schon sehr früh damit begonnen hatte, für seine Lehrbeauftragten ein CoTraining anzubieten und sich dafür stark zu machen, dass an der Qualitätssicherung der Ausbildung verstärkt und kontinuierlich zu arbeiten begonnen wurde.

1996 und 1999 war das ÖIV Gastgeber und Organisator der so genannten EVA-Tage, die jedes Jahr in einem anderen europäischen Land abgehalten werden, wo es Autorisierte Validation Organisationen (AVOs) gibt. Zwei Tage dienten dem Austausch zwischen und der Supervision von Validations-LehrerInnen, einen Tag gab es ein internationales Symposium, gefolgt vom EVA Board Meeting.

Noch in den 90-er Jahren wurden auf Initiative des ÖIV erstmals auch Ausbildungslehrgänge zum / zur ValidationsanwenderIn als Weiterbildungen nach dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz anerkannt. Validation fand Eingang in diverse Curricula von Ausbildungslehrgängen im Sozial- und Gesundheitswesen.

Durch die zahlreichen, auch vernetzenden Aktivitäten gelang es dem ÖIV, ein positives Image aufzubauen, insbesondere aber auch, umfassende Erfahrungen und Einblicke zu gewinnen, wie mit desorientierten und / oder dementen alten Menschen in der Praxis gearbeitet wird. Das führte dazu, dass das ÖIV seit 2002 neue Wege geht.

Der Schwerpunkt liegt seit damals in der Entwicklung von Konzepten und Initiierung von Projekten, welche mithelfen, Impulse zu setzen, um die Prinzipien der Methode Validation nach Feil in neue Anwendungsfelder zu bringen, wie zum Beispiel durch das mehrphasige Projekt ENTWIRRT ALZHEIMER, eine 2003 begonnene Initiative des Österreichischen Instituts für Validation.

Das Hauptprodukt der Projektphase A1 ist der Dokumentarfilm ZURÜCK ZU EINEM UNBEKANNTEN ANFANG - Leben mit Alzheimerkranken (100 min., Österreich 2007) von Helmut Wimmer (Buch, Regie, Kamera) und Maria Hoppe (Buch, Co-Regie, Fachberatung).

Der Dokumentarfilm "ZURÜCK ZU EINEM UNBEKANNTEN ANFANG - Leben mit Alzheimerkranken" wurde bewusst für ein breites Publikum hergestellt. Im Vordergrund stand die Idee, ein besseres Verständnis für die Situation des Zusammenlebens mit desorientierten oder dementen alten Menschen zu fördern und eine empathischen Grundhaltung nach den Prinzipien der Validation nach Naomi Feil gewinnen zu helfen. In einer zweiten Stufe entstehen weitere sechs Kurzfilme zum "LEBEN MIT ALZHEIMERKRANKEN" (2008), kommentiert von FachexpertInnen.

Das überaus positive Echo auf diese Dokus regte an, weitere Projekte zu entwickeln und durchzuführen mit dem Ziel, die Arbeit mit und von pflegenden Angehörigen von Menschen mit einer demenziellen Erkrankung speziell in den Fokus zu nehmen, mit Hilfe von Videodokumentationen zur Diskussion zu stellen und in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen zu beforschen. Weitere Aktivitäten finden Sie unter VERANSTALTUNGEN - auch in den Archiven 2011 bis 2014.

2014 feiert das ÖIV sein 20-jähriges Bestehen und lässt dieses Jubliäumsjahr mit einem Symposium am 12.12.2014 in Wien ausklingen.

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